Die Zukunft der Spiele: Aktuelle Trends im Bereich Gaming & Digital Media

Atari, Game Boy, 3D, “Virtual Reality” – der Bereich Gaming hat sich in den letzten Jahrzehnten rasant verändert. Auch bei Online Games hat sich einiges getan: es gibt noch klassische Slots wie alles spitze aber auch hochauflösende Mobile Games, die man auf dem Smartphone spielt. Das Stichwort dazu lautet: digitale Medien. Denn auch Smartphones und Tablets spielen eine immer größere Rolle, wenn es um zukünftige Spiele-Trends geht. Wie also können wir uns die nahe Zukunft des Gaming vorstellen?

Immer schneller, immer besser: der Weg der Videospiele

Wenn wir uns anschauen, wohin heutige Videospiele steuern, dann ist im Moment definitiv ein Trend zu beobachten: alte Klassiker und populäre Spiele werden als “Remastered” veröffentlicht und mit verbesserter Grafik und aktuellen Anpassungen gelauncht. Ein aktuelles Beispiel dafür lautet “Final Fantasy VII”, auf das Fans jahrelang gewartet haben und das durch fantastische Auflösung, Sound und Storyline besticht. Ein weiterer Weg führt gerade dahin, dass selbst hochkomplexe Spiele immer weniger Ladezeiten verbrauchen und somit eine neue Spielerfahrung erschaffen, ohne dass Spieler minutenlang warten müssen, wenn sie eine neue Stadt betreten oder den Ort wechseln. Ein weiterer Faktor, den man bedenken muss, ist die unheimliche Größe der Spieldateien. Ein komplexes Rollenspiel würde eine geradezu riesige Menge an CDs verschlingen, was weder Spielspaß bringt noch irgendwie praxistauglich wäre. 

Inwieweit sich “Virtual Reality” und “Augmented Reality” durchsetzen werden, bleibt noch abzuwarten. Denn völlig ersetzen werden diese beiden Systeme das klassische Gaming-Erlebnis wohl eher nicht. Aber sie könnten sich natürlich als eine Alternative behaupten und möglicherweise einen festen Platz auf dem Markt beanspruchen. Doch um das zu beurteilen, ist es noch recht früh – und in puncto “Virtual Reality” dürfte es momentan für viele der Preis und die mangelnde Auswahl an Spielen sein, die Gamer davon abhält. Und ob hartgesottene Konsolen-Fans sich von VR-Brillen überzeugen lassen, ist eine andere Frage.

Verknüpfung von Spielen und digitalen Medien

Bereits jetzt kommt es häufig vor, dass Games nur noch virtuell gekauft und heruntergeladen werden anstatt sie im Geschäft vor Ort als CD zu kaufen. Diese Entwicklung wird sich wohl verfestigen, wenn man bedenkt, dass die bald erscheinende PS5 in einer Version erscheint, in der es überhaupt kein Laufwerk mehr gibt – diese günstigere Variante bietet sich vor allem für solche Gamer an, die ihre Spiele nur noch digital herunterladen. 

Das Genre von Mobile Games hat sich mittlerweile auch zu einem riesigen Geschäft entwickelt. Diese Spiele werden ebenfalls meistens heruntergeladen, obwohl auch das schon in manchen Fällen überhaupt nicht mehr nötig ist: einige Games können bereits allein über den Browser gespielt werden. Menschen spielen daher schon lange nicht mehr nur zu Hause vor dem Fernseher, sondern auch in der U-Bahn, im Bus, im Café oder im Park. Es ist wohl davon auszugehen, dass sich diese Entwicklung weiter verstärken wird anstatt rückläufig zu werden. Die Bereiche digitale Medien und Gaming werden also immer stärker miteinander verknüpft. Videospiele werden immer umfangreicher und in Zukunft wohl noch häufiger als digitale Versionen erworben und heruntergeladen werden. Diese Veränderungen sind in der Branche bereits zu spüren.